Studentenjobs: Was Studierende wissen sollten

3 Jan 2012

Studenten dürfen jede Woche höchstens 20 Stunden arbeiten

Studenten haben es nicht leicht, denn neben dem Studium müssen viele Studenten arbeiten, um die Wohnung und die Kosten für Studium und Lernmaterialien zu bezahlen. Aus diesem Grund sind studentenfreundliche Nebenjobs hart umkämpft. Schließlich müssen Studierende eine Tätigkeit finden, die sich mit den Lehrveranstaltungen und Prüfungszeiträumen vereinbaren lässt. Allerdings sollten Sie bei Studentenjobs einige Dinge beachten, damit sich die Arbeit auch lohnt. Daher finden Sie im folgenden Tipps zur Finanzierung mit einem Studentenjob.

Wo finde ich Nebenjobs für Studenten?

Studenten arbeiten in sämtlichen Branchen, dabei ist zwischen Jobs in den Semesterferien sowie studienbegleitende Tätigkeiten zu unterscheiden. So finden Studierende einen Nebenjob in Cafés oder als Aushilfe in Supermärkten. Besonders beliebt sind jedoch die Stellen als studentische Hilfskraft, die Ihnen zusätzlich zu einem sicheren Gehalt auch Privilegien bieten, zum Beispiel bei der Benutzung der Bibliotheken. Außerdem erhalten studentische Hilfskräfte tiefere Einblicke in das Universitätswesen und haben nach Studienabschluss bessere Chancen, im Universitätsdienst einzusteigen. Wer keine dieser wenigen Stellen erhält, sucht am schwarzen Brett in der Mensa oder auf Jobportalen für Studenten. Dort finden Sie beispielsweise Bürotätigkeiten. Tipp, mit dem Nebenjob besteht – je nach Studienrichtung – die Möglichkeit, in den späteren Tätigkeitsbereich zu schnuppern. Andererseits ordnen Sie in Unternehmen Rechnungen der bestellten Trodat Stempel sowie sonstiger Büromaterialien und erledigen einfache Bürotätigkeiten. Wer während der Vorlesungszeit nicht arbeitet, bewirbt sich um einen Ferienjob in den Semesterferien oder als Hilfe bei der Inventur im Einzelhandel. Übrigens, als Vollzeitstudent dürfen Sie höchstens 20 Studenten pro Woche arbeiten. Allerdings ist das Gehalt ausschlaggebend für Familienversicherung sowie Bafög.

Gehalt und Bafög

Zwar haben Studenten nur wenig Geld, trotzdem verwenden die Sachbearbeiter des Bafög-Amtes dieses bei der Ermittlung des Anspruches. Daher sollten Sie beim Studentenjob darauf achten, unter dem Freibetrag zu bleiben, da Sie sonst weniger Bafög erhalten. Dabei ist das Gehalt im Bewilligungszeitraum ausschlaggebend. Bei 12 Monaten dürfen Studierende ungefähr 400 Euro monatlich zum Bafög dazuverdienen. Wichtig, das Gesamtvermögen darf währenddessen nicht den Freibetrag übersteigen. Wenn Sie jedoch einem Fernstudium nachgehen, ist es ratsam, auf das Bafög vollständig zu verzichten und einen Job anzunehmen, der zeitintensiver ist. Das heißt, Sie arbeiten und studieren nebenbei.

Bild: panthermedia.net Yuri Arcurs

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